Lebendiger und nachhaltiger Christbaum

Lebendiger und nachhaltiger Christbaum

11. 12. 2018

Die grüne Alternative zum herkömmlichen Christbaum. Hohoho!

Jedes Jahr aufs Neue, freuen wir uns auf die schön dekorierten Wohnzimmer und fast unverzichtbar: den schön geschmückten Christbaum! Doch wie sieht es hier mit dem Thema Nachhaltigkeit aus? Werden diese doch oft bereits nach 2 Wochen von Millionen von Menschen wieder entsorgt. Wir zeigen dir eine gute Alternative, bei der du auch ganz nebenbei noch etwas für die Umwelt machen kannst.

 

Die „grüne“ Alternative

Lebender Christbaum – Nachhaltigkeit zur WeihnachtszeitGlücklicherweise gibt es immer mehr Anbieter, die einen lebendigen Christbaum verkaufen. Was das bedeutet? Statt der üblichen gefällten Bäume, die oft nach einigen Wochen bereits nadeln und dann einfach auf den Müll geschmissen werden, gibt es mittlerweile den Christbaum ganz einfach im Topf. Der Baum kann, wie üblich, ins Wohnzimmer gestellt werden und ist mit ein wenig Pflege und Wasser bereit für das nächste Weihnachtsfest.

Sobald die Weihnachtszeit vorbei ist und der Baum nicht mehr benötigt wird, wird dieser jedoch nicht entsorgt.

Du kannst ihn ganz einfach wieder zurückbringen (oder dieser wird wieder abgeholt) und er kann im nächsten Jahr einer anderen Person eine große Freude bereiten.

Solltest du jedoch einen großen Garten besitzen, kannst du ihn dort einpflanzen und ihm somit einen dauerhaften Platz bei dir Zuhause geben.

Doch gibt es noch so viel mehr Vorteile: Dadurch, dass es ein lebendiger Baum ist, nadelt dieser kaum und verliert auch nicht an Farbe. Des Weiteren schont er unsere Umwelt, da hier nicht jährlich Millionen von Bäumen abgeholzt und durch das ganze Land transportiert werden müssen um anschließend nach Weihnachten verbrannt zu werden.

 

Pflege deines neuen Christbaums

Natürlich ist der Christbaum keine einfache Zimmerpflanze, die man sich einfach so ins Wohnzimmer stellen sollte ohne eine besondere Pflege.

Sobald es Richtung Weihnachtszeit geht, sollte der Baum aufgrund dieser nicht direkt in das warme gut geheizte Wohnzimmer gestellt werden – hier herrscht das Stichwort: Akklimatisierungsphasen. Gebt den Baum gut und gerne immer mal wieder frische Luft, damit sich dieser wieder vollständig erholen kann. Falls möglich, kann der Baum auch zeitweise wieder auf die Terrasse oder den Balkon gestellt werden. Achtet nur darauf, diesen nicht zu großen Temperaturunterschieden auszusetzen.

 

Wo kaufe ich einen Baum?

Immer mehr Unternehmen haben sich auf Nachhaltigkeit und lebende Christbäume spezialisiert. Wer einmal das Internet durchsucht, wird somit schnell fündig. Ein Anbieter in diesem Bereich ist Paderbäumchen. Die Bäume stammen hier aus nachhaltiger Produktion und werden deutschlandweit direkt vor die Haustüre geliefert. Wohnt man im Raum München, Wien und Graz, kann man sich auch an Greentree wenden. Doch auch direkt vor Ort lohnt es sich die Augen offen zu halten und nach geeigneten Anbieter zu suchen.

 

Welchen Schaden nimmt die Umwelt durch „tote“ Christbäume?

Lebender Christbaum – Nachhaltigkeit zur WeihnachtszeitDie Bäume werden zwar speziell für diesen Anlass auf Plantagen herangezogen und es müssen keine Wälder hierfür abgeholzt werden, jedoch ist dieses alles andere als umweltfreundlic

Viele Christbäume kommen von weit her und werden nicht mehr vor Ort angepflanzt – Länder wie z.B. Dänemark übernehmen hier einen großen Teil des Imports. Sie müssen also, um den Weg in unser Wohnzimmer zu finden, eine lange Strecke auf sich nehmen.

Um besonders schön und gleichmäßig zu wirken, werden hier Pestizide eingesetzt, die die Tannen von allen möglich Getier befreien sollen – doch ist das noch umweltfreundlich?

Definitiv nicht. Der Baum wird künstlich so herangezogen, wie er für das Auge am besten aussieht – oft ohne Rücksicht auf die Pflanzenwelt. Hier findet leider ein sogenanntes „Konsumdenken“ statt, ohne dieses weiter zu hinterfragen.

 

Worauf muss ich also beim Kauf achten?

Lebender Christbaum – Nachhaltigkeit zur WeihnachtszeitBesondere Vorsicht ist bei der Art des Baumes geboten. Was viele nicht wissen – Tannen wie beispielsweise die Nordmanntanne hat tiefe Wurzeln, die nur selten die Weihnachtszeit unbeschadet überleben können.

Wieso? Die Tanne benötigt für ihre Wurzeln genügend Platz und kann sich in einem Topf nicht genügend ausbreiten. Hier eignen sich Flachwurzler wie die Blaufichte besser.

Weiterhin sollte man darauf achten, möglichst Bäume zu kaufen, die bereits in einem Topf gezüchtet wurden. Bäume auf großen Plantagen, die erst noch entwurzelt werden müssen, haben oft den Nachteil, dass ihre Wurzeln beim Ausstechen verletzt werden und sich der Baum hiervon nicht mehr richtig erholen kann.

Dies hat zur Folge, dass ein eigentlich lebendiger Baum mit Wurzeln nach und nach abstirbt und ein Jahr später wieder ein neuer gekauft werden muss.

 

Eine schöne „lebendige“ Weihnachtszeit

Wer einen grünen Daumen hat und nachhaltig etwas für die Umwelt machen möchte, für den bietet sich der lebendige Christbaum gerade zu an.

Bietet er doch eigentlich nur Vorteile und kann über das Jahr gesehen, den Garten ganz wunderbar schmücken. Als schöner Nebeneffekt, ist lästiges Staubsaugen aufgrund vieler Nadeln daher Schnee von gestern.

 

Wir wünschen eine besinnliche und nachhaltige Weihnachtszeit!

 

 

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