lifefood.de Blog Mit veganer Rohkost zu mehr Muskeln?

Mit veganer Rohkost zu mehr Muskeln?

Raw Protein und Daniel El Khatib von Vegant the strong way
Bildquelle: Fotoatelier by Kirsten Heidemann

Daniel El Khatib über sein Selbstexperiment.

Wie wirkt sich vegane Rohkost auf die Muskeln aus?

Diese Frage will Daniel El Khatib in einem zwölfmonatigen Selbstexperiment beantworten. Ein Jahr lang wird der 32-Jährige sich vegan und zu 70% rohköstlich ernähren; zusätzlich drei kurze Trainingseinheiten pro Woche absolvieren, um zu schauen, wie sich diese Ernährungsform auf seinen Körper auswirkt.

Inspirieren ließ Daniel sich von Büchern zum Thema Rohkost-Ernährung und Sport. Fasziniert von den zwanzig Jahre jünger wirkenden Erzählern fasste er einen Entschluss: DAS will ich auch! „Während der nächsten 12 Monate besteht ein großer Teil meiner Ernährung aus Rohkost“, sagt Daniel. „Vegan ernähre ich mich schon ein paar Jahre und Erfahrung im Kraftsport besitze ich auch. Die zwanzig Jahre weniger werden mir wohl ganz gut tun!“

Sympathisch, ehrlich und authentisch berichtet Daniel auf seiner Facebookseite über Smoothies, Wildkräuter und seine Fortschritte, beantwortet Fragen und gibt Erfahrungen weiter. Begleitet wird das Experiment von der PETA, der Tierschutzstiftung Hof Butenland und natürlich auch von uns. lifefood unterstützt Daniel mit dem neuen Raw Protein, leckeren lifebars und „superfoodigen“ lifebar plus.

Wir haben Daniel zum Interview eingeladen. Erfahre jetzt mehr zu Hintergrund und Motivation.

Im Interview: Daniel El Kathib

lifefood: Lieber Daniel, was ist Vegan the strong way?

Daniel El Khatib: Bei Vegan the strong way geht es um eine Erfahrung. Ich habe im Internet von Menschen gelesen, die durch eine Ernährungsumstellung stärker, muskulöser und jünger wirken. Das Ergebnis verdanken sie, laut ihren Aussagen, regelmäßigem Sport und einer sehr naturbelassenen Ernährung. Häufig ist von Rohkost die Rede. Teilweise sind die Veränderungen an den Personen so stark, dass ich mich fragte, was an diesen Geschichten echt ist - und was nicht. Ich ernähre mich nun einige Jahre vegan, fühle mich gesünder und fitter. Aber was passiert, wenn ich mehr als die Hälfte meiner Ernährung durch Rohkost ersetze? Wie stark gelingt es mir, meinen Körper zu verändern und ein paar Kilo an Muskelmasse draufzulegen – ganz ohne Tofu und Co.? Drei Mal in der Woche trainiere ich und dokumentiere mein Training mit monatlichen Vorher-/Nachher-Fotos. Wie stark ich mich verändere das sollen die nächsten zwölf Monate zeigen.

 

lifefood: Warum hast Du Dich entschieden, diese Challenge 12 Monate zu vollbringen und Deine Erfahrungen dabei medial zu begleiten?

Daniel El Khatib: Viele Menschen interessieren sich für eine Veränderung des Körpers und wollen wissen, was unter normalen Bedingungen im Alltag wirklich möglich ist. Mehr als jede zweite Zeitschrift wirbt mit Vergleichen und Internetvideos werden millionenfach angeklickt. Ich möchte, dass Menschen meine Erfahrungen verfolgen und erleben können – und das in Echtzeit.

 

lifefood: Was sagt Dein Umfeld zu diesem Selbst-Experiment?

Daniel El Khatib: :-) – Viele positive Reaktionen. Die meisten Menschen stellen es sich schwierig vor, sich überwiegend von Rohkost zu ernähren. Auch mir fällt der Umstieg nicht leicht, so entstehen tolle Gespräche, weil man sich auch mit eigenen Grenzen auseinander setzt und auch von den Erfahrungen anderer lernen kann.

 

lifefood: Welche Erfahrungen hast Du mit der Rohkost?

Daniel El Khatib: Ich habe des Öfteren versucht, mich ausschließlich roh-vegan zu ernähren. Leider blieb der Erfolg jedoch aus. Ich habe mich trotzdem sehr belesen, da körperliche Gesundheit nicht ausschließlich aus einem wahllosen Essen gesunder Lebensmittel besteht, sondern auch Kombinationen und eine breite Nährstoffversorgung eine wichtige Rolle spielen.

 

lifefood: Seit wann ernährst Du Dich vegan?

Daniel El Khatib:  Vegan unterwegs bin ich seit ca. 4 Jahren. Davor lebte ich aber schon einige Zeit vegetarisch.

 

lifefood: Was war das schönste Challenge-Erlebnis, das Du in den letzten Wochen hattest?

Daniel El Khatib:  Ich habe viele schöne Erlebnisse in den letzten Wochen gehabt. Besonders sind es die, wenn fremde Menschen mit einem in Kontakt treten und Fragen haben und man sie durch den Austausch inspirieren kann – oder inspiriert wird.

 

lifefood: Gab es Momente, die zur Herausforderung wurden?

Daniel El Khatib:  Der Rohkostanteil von 70 % ist eine sehr große Herausforderung. Ich bin beruflich sehr stark eingebunden, so dass ich keine Zeit für die Zubereitung von Rezepten habe. Es bleibt meist bei rohem Obst, Gemüse und Nüssen in ihrer Ursprungsform. Darum freue ich mich umso mehr, lifefood.de an meiner Seite zu haben. Ihr habt eine große und leckere Auswahl an Rohkostprodukten und das alles ist fertig zubereitet. Perfekt für den Alltag.

 

lifefood: Was sind Deine Ziele für die kommenden 12 Monate?

Daniel El Khatib: Ein maximaler Aufbau an Muskeln, bestmögliche Definition und 10-15 Jahre jünger aussehen als heute.

 

lifefood: Welche Erwartungen hast Du an lifefoods Raw Protein?

Daniel El Khatib: Das Raw Protein ist meine größte Unterstützung bei der Eiweißversorgung und das in Rohkostqualität. Somit ist mein Eiweißbedarf gesichert und das aus hochwertigen Quellen in Rohkostqualität.

 

lifefood: Hast Du einen Lieblings-Protein-Shake, den Du unseren Lesern empfehlen kannst?

Daniel El Khatib: Einen bevorzugten Protein Shake habe ich nicht. Ich trinke alle gerne. Manchmal gebe ich etwas Maca, Chia Samen oder frische Früchte hinzu und mixe alles. Somit gibt es ständig neue Geschmackserlebnisse, mit einem hohen Proteingehalt. Wichtig ist, da jeder verschiedene Nährstoffe enthält, sie untereinander auszutauschen und die volle Vielfalt zu genießen.

 

lifefood: Welches lifefood-Produkt ist dein Liebling?

Daniel El Khatib: Der lifebar plus Chia + Young Barley ist mein Favorit. Ich liebe Nüsse und Chia Samen und das vereint der Riegel hervorragend. Er schmeckt süß, aber nicht zu sehr nach Datteln, das ist mir wichtig.

Daniel El Khatib

Daniel El Khatib ist 32 Jahre alt und lebt zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Nordenham. Er arbeitet im Marketing- und Kreativmanagement.

Im Rahmen eines Projektes hat er Deutschlands erstes öffentliches veganes Café in einer Pflegeeinrichtung konzeptioniert und aufgebaut. Außerdem unterstützt er in Firmenspendenaktionen gemeinnützige Organisationen wie World Vision und den Hof Butenland.