lifefood.de Blog Artikel

Sadhana in Indien

25.05.2012 09:13

Wandmalerei aus Indien

Heute veröffentlichen wir für euch den letzte Teil unseres Interviews mit Bewusstseinsforscherin Bharati. Abermals geht es um Sadhus, Rohkost und Spiritualität. Erfahr mehr über die indische Praxis Sadhana und ihre Besonderheiten:

lifefood: Wie steht es mit dem Thema Rohkost in Indien? Ist es sehr verbreitet?

Bharati: Es ist so in Indien, dass es tatsächlich einige spirituelle Organisationen gibt und auch einige Yogis die das praktizieren, aber mehr aus energetischen Gründen und hier in Deutschland sind wir mehr aus gesundheitlichen Gründen dabei. In Indien ist Rohkost eher dafür bekannt, dass sie auch die Emotionen reinigt. In Indien gibt es mehr die Lehre, dass wenn Menschen zum Beispiel Fleisch essen, dass ihre Emotionen auch anders sind. In Deutschland hingegen geht es eher darum, dass man dann nicht so gesund ist.

Der Ansatz ist anders. Von daher ist es wichtig, dass Osten und Westen sich auch verbinden, denn beides hat sich gegenseitig etwas zu geben und zu ergänzen. Was sehr bekannt ist unter Yogis und Sadhus: Wer Fleisch isst hat mehr Potenzial zur Aggressivität, mehr Probleme auch, weil er die Energie nicht so gut  in sich selber händeln kann. Es geht halt mehr um die Emotionen, wie bei anderen Lebensmitteln auch. Zwiebeln und Chili, also alles, was scharf ist, verändert unsere Emotionen in eine mehr energetische Ebene und alles, was vegetarisch und vegan ist, bringt uns mehr ins haptische, ins spirituelle Gleichgewicht, Gleichmut und Ruhe. Bei vielen Sadhus ist das eine spirituelle Praxis, dass sie Rohkost machen.

"Die meisten, die jetzt Rohkost machen werden aus Deutschland, werden wahrscheinlich erst einmal als halbe Yogis angesehen und sie werden halt sehr hoch geachtet."

Das habe ich am Anfang nicht verstanden, warum das alle so wow fanden und meinte "Boa Rohkost! Super." Ich dachte mir immer "Hä?" und habe nie verstanden, warum das so ist. Mittlerweile verstehe ich, dass sie die Rohkost automatisch gleichsetzen mit einer spirituellen Praxis, die man auch Sadhana nennt. Jeder der Sadhana macht, also jeder Mensch in Indien, der spirituell versucht weiterzukommen, ist hoch anerkannt. Das ist hier in Deutschland nicht so. In Deutschland ist man eher anerkannt, wenn man Geld hat. Indien ist halt eine ganz andere Welt.

Ich möchtet Bharati kennenlernen? Ab heute (bis zum 28. Mai) findet das alljährliche Rainbow Spirit Festival in München statt. Bharati wird in diesem Zeitraum verschiedenste Vorträge rund um die Themen Indien und Spiritualität halten. Was für eine Vorbereitung auf unsere spirituelle Rohkostreise! Mal geht es um spirituelles und persönliches Wachstum, mal um Hampi als spirituellen Kraftort, mal um die indischen Sadhus. Taucht ein in eine spannend und abwechslungsreiche Atmosphäre!

Indien ist meine spirituelle Heimat - Lies hier Teil 1 unseres Interviews mit Bharati!

Verändere dein Leben! - Lies hier Teil 2 unseres Interviews mit Bharati!

Reise mit uns nach Indien - Lies hier Teil 3 unseres Interviews mit Bharati!

Ui, du machst Rohkost! - Lies hier Teil 4 unseres Interviews mit Bharati!

Zurück