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Maca & die Biopiraten

01.05.2015 08:02

Fast täglich erreicht uns mittlerweile die Frage, wo sich unser roh veganes Macapulver versteckt. Es ist Wahnsinn, wie viele von Euch sich für das Pulver aus den peruanischen Wurzeln interessieren und wie sehr das Interesse an Maca in den letzten Monaten weltweit gestiegen ist.

Während sich in Europa und den USA Konsumenten vermehrt wundern, warum es gar kein oder nur extrem teures Macapulver zu kaufen gibt, spielen sich in Peru krimiähnliche Szenen ab, die die Macawurzel rar und begehrt machen. Von Diebstahl, Schmuggel und Maca-Schleusern ist die Rede. Vor allem China und Peru spielen in diesem Food-Krimi die Hauptrolle.

Fest steht: lifefoods Macapulver ist ausverkauft. Seit Wochen. Hier gibt es 5 Gründe, warum:

1. Biopiraten erobern Maca-Schätze

Seit einigen Monaten ist die Nachfrage nach peruanischem Maca in China enorm gestiegen. Die Wurzel wird dort als Alternative zum weniger werdenden Ginseng gesehen. Gleichzeitig verwenden chinesische Hersteller peruanisches Maca, um die Qualität ihres eigenen Macas zu erhöhen. Ihr penetrantes Einkaufsverhalten hat den Chinesen bereits den Spitznamen „Biopiraten“ eingebracht. Die große Nachfrage erhöht den Preis und lässt die Maca Vorräte dieser Welt immer weniger werden.

2. Schmuggel und gute Geschäfte

Uns kommt es vor, wie in einem Krimi. Peru verbietet den Export von rohen Maca Wurzeln, was dazu führt, dass nur verarbeitete, getrocknete oder pulverisierte Pflanzen aus dem Land gebracht werden können. Der gestiegene Bedarf führt zu einem erhöhten Verlangen. In den Kassen der Maca Bauern klingelt es, sie erhöhen die Preise und machen gute Geschäfte.

Da es auf legalem Weg schwer ist, an Maca zu kommen und die verfügbaren Wurzeln immer weniger werden, steigt die Kriminalität. Der Maca-Schmuggel beginnt.  

Bereits 4 Millionen Pfund rohe Maca-Wurzeln sollen 2015 aus dem Land gebracht worden sein. Die peruanische Polizei berichtet von gewalttätigen Diebstählen von säckeweise Maca.

3. Ernte 2016 bereits vereinnahmt

Auf Grund der großen Nachfrage sind die weltweiten Maca Ressourcen bis Mitte 2016 knapp. Bauern berichten, dass sie Teile der kommenden Ernte bereits verkauft hätten.

Fraglich ist in diesem Fall auch die Qualität der kommenden Ernten. Grundsätzlich wachsen Maca Wurzeln in guten klimatischen Bedingungen, können problemlos ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut werden. Da momentan jedoch eher Quantität, als Qualität zählt, beginnen die ersten Bauern synthetische Düngemittel zu nutzen, um ihre Erträge zu steigern.

Dennoch geben wir unser Bestes, um alles Verfügbare in roher Bio-Qualität für Euch einzukaufen.

4. Zehn mal wertvoller

Während Maca vor zehn Jahren aus Wertlosigkeit nicht mal geerntet wurde, erlebt die peruanische Wurzel heute regelrechten Star-Status. Ende 2014 war das Produkt zehn Mal so viel wert, wie im Vorjahr. Offizielle Zahlen zeigen, dass das Exportvolumen innerhalb von 12 Monaten von 540.000 Dollar auf 6.000.000 Dollar anstieg.

Die Nachfrage erhöht den Preis, was den gestiegenen Maca Preis erklärt.

5. Ehrenwert verpackt

Die Maca Mengen, die wir in den letzten Monaten in gewohnter lifefood Qualität bekommen konnten, verwenden wir nun für unsere verarbeiteten Produkte. Maca in Dosen ist vorerst nicht lieferbar.

Du willst Maca trotzdem? Wir haben einen Kompromiss: Schnapp Dir unseren lifebar plus - Berry + Maca + Baobab, die lifefood chocolate Kirsch-Nuss, sowie Grüner Kaffee-Guarana und unser neues Raw Protein Green Vanilla. All diese Produkte enthalten das wertvolle Macapulver.

Greif schnell zu!



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