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Gute Nachrichten zum Jahresende

17.12.2013 08:00

Was für ein turbulentes 2013 liegt da hinter uns! Erst werden unsere tschechischen Kooperationspartner vom Hochwasser überschwemmt, dann zerstört Taifun Haiyan auf den Philippinen tausende Menschenleben und wir haben tagelang keinen Kontakt zu unseren Kokosnussfarmern und Freunden. Zwei Naturkatastrophen, die uns in diesem Jahr sehr bewegt haben. Doch nun geht es Berg auf! Unseren Bauern, Farmern und Freunden geht es gut. Aber lest selbst:   

lifefoods Grünkohl-Bauern freuen sich auf eine neue Ernte!

Gute Neuigkeiten aus der Camphill-Gemeinschaft České Kopisty. Dank vieler Spenden und Helfer konnte der im Sommer vom Hochwasser zerstörte Hof wieder aufgebaut werden. Heute ist der Alltag weitestgehend wieder hergestellt: Auf dem Hof befindet sich ein neuer Traktor. Die Wohnhäuser sind wieder hergestellt, sodass alle dort arbeitenden Menschen mit Behinderung wieder zurück konnten. Auch die ersten Gemüsesorten wurden bereits wieder angepflanzt. Alles in Allem ist die Stimmung auf dem Hof mehr als optimistisch und alle freuen sich auf die neue Ernte 2014! lifefood freut sich mit Euch über diese schnelle Regeneration und natürlich freuen wir uns auch darauf, dass es im Jahr 2014 wieder leckere Gemüsechips Grünkohl-Wirsing geben wird.

České Kopisty  ist ein biologisch-dynamischer Hof, der Menschen mit Behinderung die Möglichkeit auf ein geregeltes Arbeitsleben gibt. Für uns ein besonders schönes Beispiel aus sozialem Projekt und Unternehmertum. Eben Qualität die man schmeckt! Im Juli 2013 wurde der Hof vom Hochwasser überflutet und die komplette Ernte zerstört. lifefood berichtete für Euch.

 

Kokosbauern und Kinder auf den Philippinen

Es ist traurig, aber wahr: Taifun Haiyan hat laut der Food and Agriculture Organization (FAO) auf den Philippinen tausende Hektar Reisefelder zerstört und einen Großteil der Kokosnuss Plantagen komplett gerodet. Viele von Euch wissen vielleicht, dass unser Kokosnussöl von den Philippinen stammt und das lifefood dort 6 Kinder auf ihrem Weg in eine erfolgreiche Zukunft begleitet.

Wir sind glücklich, dass sowohl unserer Freunde und Farmer, als auch die Kinder und ihre Familien wohl auf sind. Trotzdem betrifft uns das Schicksal der Menschen auf den Philippinen sehr. 2000€ gingen von lifefood bereits an die International Needs Foundation, um die Menschen in Katastrophenregion zu unterstützen. Bilder der International Needs Foundation und ihrer Arbeit im Krisengebiet findet ihr hier.

 

Wusstest Du eigentlich, dass ein Teil Eurer lifefood Ausgaben an soziale Projekte gespendet wird?

In diesem Jahr spendeten wir Geld im Wert von 14.500 lifebars an verschiedene soziale Projekte und in die Katastrophenhilfe akut betroffener Regionen. Geld, dass wir Danke Euch problemlos und schnell an Bedürftige weiterleiten konnten. So bekam beispielsweise die tschechische Hilfsorganisation People in Need 3700€, um Menschen im kriegsbetroffenen Syrien mit Nahrung, Decken und dem nötigsten an Medizin zu versorgen.

Taucht mit uns noch tiefer in die Welt des sozialen Engagements! Heute möchten wir Euch zwei Projekte vorstellen, die uns besonders bewegen und die wir darum langfristig unterstützen:

 

Lionesses of Paponditi

„Share and dream with these brave women“ – Die Löwinnen Paponditis sind eine Gruppe HIV-infizierter Frauen aus dem Westen Kenias, die durch das Nähen von Schuluniformen versuchen geregelte Verhältnisse und ein stabiles Einkommen zu erreichen, psychologischen Beistand leisten und regional über den HIV-Virus und seine Folgen aufklären.

Der Großteil der Lionesses ist bereits auf Grund von AIDS verwitwet und sieht sich trotz Infizierung dem stressigen Alltag von Kindererziehung und Familienernährung gegenüber. Ziel des Projektes ist es die Lebensqualität der Frauen und ihren Familien zu erhöhen, Bewusstsein für HIV und AIDS zu schaffen und für eine friedliche Ko-Existenz von Infizierten und Nicht-Infizierten einzustehen.

 

Peace Kids Humanist School - Water project

Auch das zweite soziale Projekt, welches lifefood unterstützt, hat seinen Ursprung in Pap Onditi. Gemeinsam mit der Bevölkerung bemüht sich die Hilfsorganisation Centrum Dialog um den Bau einer Trinkwasseranlage in der 2008 errichteten Humanist School Pap Onditis, welche momentan 400 Schüler unterrichtet. 40 von ihnen – ausschließlich junge Frauen - leben im angeschlossenen Wohnheim. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten soll auch das Wohnheim mit Sanitäranlagen ergänzt werden. Pap Onditi ist umrandet von verschmutzten und kontaminierten Flüssen, welche für diverse Krankheiten und Probleme in der Umgebung sorgen. Ziel des Trinkwasserprojektes ist es, diese Krankheiten durch sauberes Wasser zu vermeiden und der Bevölkerung eine Zukunft mit erhöhter Lebensqualität zu ermöglichen.

Enjoy every moment!

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