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Buchweizen - ein echtes Gesundheitsjuwel

08.09.2011 19:02

Buchweizen
Bild: Stanislav Boronenko

Der köstliche Buchweizen, der im Laufe der Jahrhunderte seinen Weg aus Zentral- und Ostasien zu uns gefunden hat, gehört nicht, wie so häufig wegen seiner Verwendung und seines Namens angenommen, zu den Getreidearten sondern zu den Knöterichgewächsen.

Die frostempfindliche aber sonst sehr anspruchslose Nutzpflanze bereichert uns sowohl mit ihren Samen als auch Trieben. Obwohl das Kraut als Teeaufguss überwiegend als sanftes Schlafmittel Verwendung findet, trägt es aufgrund des wichtigen Inhaltsstoffes Rutin besonders zur Gesunderhaltung der Blutgefäße bei. Dadurch eignet sich ein Tee aus den Buchweizenblättern besonders für jene, die zu Durchblutungsstörungen oder Ödemen neigen.

Viel bekannter ist die Verwendung der kleinen nahrhaften Früchte. Der geschälte Buchweizen besteht dabei aus ca. 70% Kohlehydraten und 10% hochwertigem Eiweiß, was ihn sehr nahrhaft macht. Die Besonderheit des Buchweizens ist das Fehlen des Klebeeiweißes Gluten, wodurch er besonders von Menschen, die unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leiden, bedenkenlos genossen werden kann.

Aber auch für alle anderen ist der Buchweizen ein echtes Gesundheitsjuwel: Sein hoher Anteil an Kalium, Eisen, Magnesium, Kieselsäure sowie Vitamin B1, B2 und viel Vitamin E lässt ihn in seiner biologischen Wertigkeit alle Getreidesorten übertreffen.

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