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Achims Rohkostexperiment

27.11.2012 08:05

Gemüsenudeln

75 Tage sind es bereits, die Achim sich von Rohkost ernährt. 75 Tage, in denen er viel über rohköstliche Ernährung und seinen Körper gelernt hat. Heute möchten wir wieder einmal einen Auszug aus seinem Rohkost-Tagebuch mit euch teilen. Eins ist offensichtlich:

Das Experiment geht in die Endphase. Gestern war ich zur Routineuntersuchung beim Arzt: Die Blutwerte sind wie bei einem Gesunden. Es sieht so aus, als hätte ich mit Hilfe der Rohkost-Ernährung die Krankheit (Diabetes) vorerst besiegt. Natürlich habe ich dem Arzt davon erzählt, aber der meinte nur trocken: "Sie wissen ja, das Gewicht muss runter. Wie Sie das machen, ist mir egal."  

Gut, das Gewicht ist runter. Um 19,4 Kilo, um genau zu sein. Und es sind ja noch 25 Tage übrig. Daher bin ich gespannt auf das Endergebnis. Jedenfalls müsste ich mich dringend neu einkleiden, aber ich versuche noch die letzten 25 Tage abzuwarten.

Auch aus ärztlicher Sicht darf ich also danach wieder alles essen. Nur eines darf ich natürlich nicht: Wieder zunehmen.

Vor zwei Wochen hatte ich Geburtstag, 39 Jahre. Es war der erste Geburtstag für mich ohne Kuchen und Kerzen. Selbst auf den Kleinkinder-Fotos ist bei meinen Geburtstagsbildern immer ein Kuchen mit drauf. Als Geschenk gab's einen Mixer, den brauche ich nun auch. Hab gleich 'ne Kokosnuss (natürlich geschält! *grins*) reingelegt und gehäckselt, Bananen dazu, Wasser und Mandel-Püree. Fertig war der Kokos-Bananen-Mandelbrei, das Ergebnis war, äh, nun ja, essbar, wenn auch nicht unbedingt delikat. Meine Kids haben das jedenfalls abgelehnt, also musste ich alleine aufessen ;-)

Hab ich dann auch getan. Abends gab's dann eine Portion Rohkost-Nudeln aus der Fertigpackung, verfeinert mit Salat und Honig-Senf-Rohkost-Dressing. War mal was anderes, aber die Rohkost Nudeln sind recht teuer, und sooo überragend hat's mir auch nicht geschmeckt.
Zur Geburtstags-Brotzeit habe ich den Kollegen eine Rohkost-Tafel aufgetischt. Sogar die lifefood-Schokolade, Zwiebelsnacks, Olivenbrot, DreamCream und die lifebars waren mit dabei. Mein Schreibtischnachbar meinte "Ist ja mal ganz OK, aber jeden Tag möchte ich mich davon nicht ernähren... Respekt, dass Du das so lange durchhältst". Aber es lohnt sich für mich, vor allem gesundheitlich. Viele Bekannte und Kollegen sprechen mich nun auf die körperliche Veränderung an.

Der neue Mixer kommt auch hin und wieder zum Einsatz, z.B. für Brotaufstriche. Bei der lifefood-Messe am letzten Wochenende habe ich meine Rohkostbrot-Vorräte wieder aufgestockt. Trotzdem sind Bananen mein Haupt-Grundnahrungsmittel. Denn nach wie vor sind mein "Tägliches Brot" die im Durchschnitt etwa 5 Bananen, mindestens 3 Mal die Woche Salat (meistens mit den Emil-Dressings), verschiedenste Früchte, ab und zu Nüsse und immer mehr auch die lifefood-Sachen, vor allem als Abendessen. Auch immer wieder mal ein Päckchen der (sonnengetrockneten) griechischen weißen Feigen, die ich vor fast 2 Monaten im Supermarkt in Mitterteich auf Vorrat eingekauft hab.

Seit 15 Tagen mache ich zum Frühstück fast täglich "Müsli". Mandelmilch (verdünntes Mandelpüree) mit weißen getrockneten Maulbeeren. Mmmmmh, lecker, nur musste ich die Verdünnung noch optimieren. Beim ersten Versuch war das mehr ein Brei als Milch...

Vor ein paar Tagen hat mich ein Bekannter gewarnt, in der Rohkost würde zu wenig Eiweiß drin sein. Egal, ich kann bisher keine Mangelerscheinungen feststellen...

Liebe lifefood Experten, folgende Frage: "Gibt es eigentlich Haferflocken, die nicht erhitzt sind?"

Euer Achim"

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